Das richtige Dateiformat

Um die Inhalte der Abschlussarbeit so zu drucken, wie sie am Bildschirm angezeigt wurden, lohnt es sich auf die richtige Speicherung der Dateien zu achten. Hier lauern viele kleine Fallstricke, die teilweise zu völlig unerwarteten Druckergebnissen führen können. Nachfolgend finden Sie unsere Hinweise für die optimale Dateierstellung, abgestimmt auf unseren Produktionsprozess.

PDF/X4 – das optimale Dateiformat

Oft werden zur Erfassung von Abschlussarbeiten Textverarbeitungsprogramme wie Microsoft Word oder Open Office verwendet. Auch professionelle Layoutprogramme wie Adobe Indesign werden häufig benutzt. Bei der Speicherung und Sicherung der Daten im programmeigenen Dateiformat (z.B. .docx oder .indd) kann es beim Öffnen der Dateien bei uns zu abgeänderter oder zum Teil fehlerhafter Wiedergabe der Inhalte führen. Speziell bei dem Programm LaTeX kann es vermehrt dazu kommen, dass z.B. Grafiken und Linien fehlerhaft gedruckt werden.

Hauptgrund sind die Inkompatibilitäten zwischen den jeweiligen Programmversionen. Häufig werden die bei Ihnen eingestellten und gespeicherten Schriftarten und Zeilenumbrüche z.B. in Word beim Öffnen der gleichen Datei mit einer anderen Word-Version mit starken Abweichungen von Ihrer erstellten Datei dargestellt.

Speziell bei dem Programm LaTeX kann es vermehrt dazu kommen, dass z.B. Grafiken und Linien fehlerhaft gedruckt werden.

Deshalb empfehlen wir das PDF/X4-Format. PDF verringert stark die genannten Abweichungen und inkludiert Ihre Schriftarten, Zeilenumbrüche, Farben, Bilder und Transparenzen. Dadurch wird Ihre erstellte Datei nahezu auf jedem Computer genauso dargestellt, wie Sie die Datei erstellt haben.

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass bei Nichteinhaltung unserer Hinweise Reklamationen ausgeschlossen sind!

Schriftarten soweit wie möglich einbetten

Es kann passieren, dass Sie mit Schriftarten arbeiten, die wir nicht installiert haben. Das Einbinden der Schriften geschieht beim Erstellen der PDF-Datei automatisch, sofern die Schriftart dies rechtlich zulässt.

Farben und Bilder immer in CMYK

Um Überraschungen bei Farben und Bildern zu vermeiden, sollten Sie beim Gestalten generell im CMYK-Modus arbeiten. Bilder werden von der Digitalkamera meistens im RGB-Modus gespeichert. Gegebenenfalls sollten die Bilder mit einem Layoutprogramm in CMYK umgewandelt werden. Sollten Sie aber auch Daten in RGB haben, stimmen wir uns gerne mit Ihnen ab.

Bilder mit 300 dpi

Achten Sie bitte darauf, dass die Auflösung Ihrer Bilder bei mindestens 300 dpi (auch ppi genannt) liegt! Bilder aus dem Internet sind zumeist in 72 dpi als Bildschirmdarstellung angelegt und erscheinen im Druck unscharf und im groben Raster. Überprüfen können Sie die dpi-Auflösung mit Ihrem Bildbearbeitungsprogramm. Sollte das ein kritischer Punkt für Sie sein, rufen Sie uns einfach an!

Seite einrichten

Soll Ihre Arbeit im Randlosdruck produziert werden, z.B. weil Sie Ihre Gestaltung mit vollflächigen Hintergründen versehen haben, wird ein sogenannter Beschnitt benötigt. Dazu werden an jede Seitenkante des Endformates 3 mm hinzugefügt und die Gestaltung darüber gezogen. Auf diese Weise kann man im „Überformat“ drucken. Alle Gestaltungselemente die den Rand berühren werden einfach 3 mm weiter geführt und später nach dem Druck auf das tatsächliche Endformat zugeschnitten.

Beispiel: Endformat DIN A4 Hoch (21,0 x 29,7 cm); anzulegendes Format 21,6 x 30,3 cm

A8 Druck- und Medienservice
Kontaktieren Sie uns!
A8 Medienservice | Shop
– Abteilung Buchproduktion –
Otto-Suhr-Allee 11
– am Ernst-Reuter-Platz –
10585 Berlin-Charlottenburg
Tel.: (030) 34 35 91 84
Öffungszeiten
Mo.–Fr. 9:00–17:30 Uhr
A8 Druck- und Medienservice
– Abteilung Verwaltung –
Bismarckstraße 8
10625 Berlin
Tel.: (030) 45 80 41 23
Öffungszeiten
Mo.–Fr. 9:00–17:30 Uhr